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Pyrolyse ist die Bezeichnung für die thermische Spaltung organischer Verbindungen, wobei durch hohe Temperaturen (500-900 °C) ein Bindungsbruch innerhalb großer Moleküle erzwungen wird. Meistens geschieht dieses unter Sauerstoffausschluss (anaerob), um die Verbrennung zu verhindern. Mit der neuen VisionXP erweitert Rehm Thermal Systems sein erfolgreiches Portfolio um ein Premium-Reflow-Lötsystem und nutzt die physikalischen Vorteile der Pyrolyse, um dadurch die Wartungsaufwendungen zu veringern. Das Residue-Management-System der VisionXP kombiniert die Wirkmechanismen Pyrolyse im Vorheiz- und Peakbereich mit der Kaltkondensation in der Kühlzone. So kann sowohl der Anteil von flüssigen Residues (Insbesondere Tropfenbildung) als auch der kristallinen Residues drastisch reduziert werden. Dadurch erreicht die VisionXP einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als die bisher am Markt verfügbaren Systeme, die mit anderen Wirkprinzipien arbeiten. Die Wartungsintervalle können aufgrund des effektiven Abscheidesystems um ein vielfaches verlängert werden. Der Wartungsaufwand reduziert sich erheblich. Bei der Pyrolyse erfolgt eine thermische Spaltung (Cracken) der in den Residues enthaltenen großen Molekülketten in kleinere. Dadurch wird der kondensierbare Anteil der Residues stark verringert. Die Neigung zur Tropfenbildung nimmt ab. Die verbleibenden Residues werden an einem speziellen Granulat angelagert. Die Pyrolysetechnik arbeitet nahezu wartungsfrei. Das Abscheidesystem für die Kühlstrecke sitzt an der Anlagenrückseite und arbeitet mit Filter und Kühlereinheiten an denen die im Prozessgas verbliebenen Residues kondensieren. Im Falle einer Wartung werden lediglich diese Einheiten getauscht. |
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